CO2-Bepreisung nach (BEHG)

 

 

Die CO2-Bepreisung ist ein wichtiges Mittel, um die Treibhausgasemissionen zu senken und die Erderwärmung zu begrenzen. Er soll Haushalte und Unternehmen animieren, Energie zu sparen und auf klimaschonende Technologien umzusteigen. Unternehmen, die mit Heizöl, Erdgas, Flüssiggas, Kohle, Benzin oder Diesel handeln, zahlen ab 2021 einen Preis je Tonne CO2 in Form von Emissionszertifikaten, die durch den Verbrauch der fossilen Energieträger entsteht. Die dadurch entstehenden Kosten werden 1:1 an Sie als Endverbraucher weitergegeben. Im Gegenzug soll u.a. eine Kostenreduzierung im Strom erfolgen.

 

  • Welche Auswirkungen hat das BEHG auf den Gaspreis?

    Ihr Erdgaspreis erhöht sich zukünftig um die den Lieferanten treffenden Belastungen aus dem Kauf von Emissionszertifikaten nach dem BEHG in der jeweils geltenden Höhe in Cent/kWh.

    Dieser Preisbestandteil umfasst die Mehrkosten, die vom Lieferanten als gesetzlich festgelegter Festpreis für Erdgas für den Verbrauch des Kunden gezahlt werden, soweit und solange das BEHG Festpreise vorsieht.

    Er wird 2021 erstmals erhoben und ist bis zum 31.12.2025 ein jährlich steigender Festpreis. (siehe Tabelle)

    Jahr 2020 2021 2022 2023 2024 2025

    Preis in EUR pro Tonne CO2

    0 25 30 35 45 55

    Preis in Cent pro kWh

    0,00 0,46 0,55 0,64 0,82 1,00

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